Meine Tipps beim Umgang mit Morbus Werlhof

Bei Morbus Werlhof handelt es sich um die Werlhof Krankheit, welche auch unter dem Fachbegriff Immunthrombozytopenie bekannt ist. Dabei greift der Körper aus einer Fehlfunktion heraus, seine eigenen Blutplättchen an. Dadurch werden diese sehr viel schneller abgebaut. Als etwaige Folgeerscheinung kann es zu Blutungen kommen. Leider muss auch ich mit dieser unangenehmen Autoimmunerkrankung leben. Obwohl es einige Einschränkungen zu beachten gibt, habe ich mich inzwischen ganz gut arrangiert. Der ursächliche Auslöser dieser Erkrankung ist noch nicht bekannt. Möglich ist das Auftreten nach einer Schwangerschaft oder nach Infekten. Spontanes Ausheilen ist bei Erwachsenen möglich. Doch wenn die Erkrankung länger als ein Jahr besteht, so liegt ein chronisches Krankheitsbild vor.

 

Die Symptome von Morbus Werlhof

Kleine Verletzungen in den Blutgefäßen können nicht mehr ausheilen. So tritt das Blut aus den Blutgefäßen aus. So kommt es zu den verschiedensten Symptomen. Bei mir ging es so los, dass es zu kleinen Blutungen in der Größe einer Stecknadel kam. Anschließend nehmen die Blutungen zu. Fast immer kommt es gleichzeitig zu ziemlich heftigen Nasenbluten. Ebenso können starke Blutungen im Urin oder Stuhl auftreten. Die ersten Blutungen waren ein gr0ßer Schock und ich befand mich in einer Art der Ohnmacht und Hilflosigkeit. Erst ein erstelltes Blutbild durch meinen Arzt brachte die Klarheit zur Erkrankung. Bei ähnlichen Symptomen sollte unbedingt immer ein Arzt aufgesucht werden. Eine mögliche Therapie steht stets im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Zeitpunkt der Diagnose.

 

Individuelle Behandlungen und Medikamente

Eine Behandlung ist dann zu empfehlen, wenn es zu sehr starken Blutungen kommt. Doch es ist zu bedenken, dass das Risiko von Patient zu Patient anders ist. Nicht nur die individuelle Thrombozytenzahl ist dabei von Bedeutung. Auch die Lebensumstände des einzelnen Patienten müssen berücksichtigt werden. Mögliche Begleiterkrankungen sollten natürlich auch nicht vernachlässigt werden.

Ein möglicher hoher Blutdruck spielt eine Rolle und der Beruf und das soziale Umfeld sind zu betrachten. So kann kein absoluter Schwellenwert festgelegt werden. Es ist immer wichtig, ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt zu führen. Das hat mir sehr geholfen und ich konnte meine Krankheit viel besser verstehen. Wer sich selbst genauer informieren möchte, der kann die Seite vital-fit-und-gesund.de besuchen. Hier findet man nützliche Informationen für ein gesünderes und aktiv gestaltetes Leben. Aufgrund der übersichtlichen Gestaltung der Website fällt das Navigieren leicht und man wird zur persönlichen Gesunderhaltung des Körpers animiert.

 

Ein relativ normales Leben ist realistisch

Das Positive zuerst: Auch mit ITP kann man ein ziemlich normales Leben führen. Wichtig ist dabei hauptsächlich, dass der Thrombozytenwert stabil bleibt. Ich werde regelmäßig untersucht und diesbezüglich getestet. Auch ist es sehr wichtig, dass alle behandelnden Ärzte von der Erkrankung wissen. Am klügsten ist es deshalb, einen Patientenpass immer bei sich zu führen. Darin sind die wichtigsten Informationen (Thrombozytenwerte, Therapie, Kontaktnummern) enthalten.

 

Sportliche Betätigung ist möglich

Bestimmte Sportarten sollten besser nicht ausgeführt werden. Bei Kampfsport, Handball oder Fußball kann es zu Verletzungen kommen, die ziemlich gefährlich werden könnten. Ungefährliche und leichtere Sportarten, wie Schwimmen, Joggen oder Tennis kann ich dagegen unbedenklich ausüben.